Denker Autor Spieler

Magister Artium
Martin Koch
Geboren und aufgewachsen im Allgäu

In den 70er und 80er Jahren studierte ich Philosophie, Literaturwissenschaft und Politologie in Berlin. Unter den Augen von Mazzino Montinari schrieb ich eine Arbeit über Nietzsche und wurde so zum Magister. Aber letztlich war ich von der universitären Philosophie nicht besonders überzeugt, sie ist ja eher Philosophie-Geschichte als Philosophie.

In meinem neuen Buch, einem Roman mit dem Titel "Der agrarische Nihilismus oder: Die Idiotie des Landlebens", habe ich mich unter anderem mit der akademischen Philosophie satirisch auseinandergesetzt.

Außerdem waren die Gelegenheiten, sich in der universitären Welt zu etablieren, ohnehin sehr rar, und so wurde ich Journalist. Meine Themen drehten sich rund 20 Jahre lang um Marketing und Landwirtschaft.

Warum das? Medien als Funktion des Marketings und Ernährung als der Sinn der Agrarwirtschaft werden von uns jeden Tag konsumiert, sie sind unsere Lebensmittel – und wir wissen meist nichts über sie. Das schien mir eine interessante Konstellation. Außerdem nutzte ich meine journalistischen Möglichkeiten, um mächtigen Menschen – den Managern – auf die Spur zu kommen. Ich schrieb für verschiedene Fachzeitschriften und war Redakteur bzw. Korrespondent der Magazine „DM“, „Focus“ und „WirtschaftsWoche“.

Heute schreibe ich immer noch journalistische Texte, gebe Philosophieunterricht, berate Unternehmen und Institutionen, und setzte mich mit dem Spiel im Allgemeinen und mit Boule im Besonderen auseinander. Ergebnis der Spielleidenschaft ist ein Buch über das Boule-Spiel, eine Einführung in das französische Spiel mit den Eisenkugeln.

Das Spiel nimmt heute in meiner Philosophie und ihrer lebensweltlichen Ausrichtung eine wichtige Rolle ein.

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